CO 2 - BIS ZUM LETZTEN ATEMZUG (2010)

Ein mysteriöser Dunstschleier schiebt sich über eine kleine, amerikanische Kohlengräberstadt. Die Einwohner drohen zu ersticken. Denn nach einem leichten Erdbeben treten aus einem lange Zeit untätigen Vulkan in den Bergen unterirdische Kohlendioxidvorkommen aus und überraschen damit ironischerweise am meisten jene kleine Geologentruppe, die gerade in der Gegend Untersuchungen vornimmt und den Vulkan zur Freude der benachbarten Touristenorte eben erst für erloschen erklärte. Nun droht das Gas den Sauerstoff aus dem Tal und womöglich noch weit darüber hinaus zu verdrängen und alles Leben darin zu ersticken. Für alle Betroffenen beginnt ein Wettlauf gegen den Tod.
Was für ein unglaublicher Schwachsinn! Der Film dauert 110 min. und während der gesamten Laufzeit rennen einige Leute sinnlos durch die Gegend. Ein paar haben Sauerstoffflaschen, einige nicht. Die ohne Flaschen können aber genauso existieren, obwohl andere Menschen sofort gestorben sind, wenn sie an die Luft gekommen sind.
Und was für Dialoge bzw. blödsinniges Gelaber. Da finden 2 Leute ein offensichtlich totes Pärchen und der Mann sagt dann: "Sind die okay?" Oder es fallen geistreiche Sätze wie dieser: "Als Sie nicht tot waren, habe ich mich fast zu Tode erschreckt".
Alle Darsteller agieren hölzern und fast ohne jegliche Gesichsmimik, allen voran die Hauptdarstellerin. Diese erinnert sich dann wieder zurück, und es gibt belanglose Rückblenden. Habe selten so einen todlangweiligen, dämlichen Film gesehen.
Und so ein Mist bekommt dann auch noch 2 DVD-Veröffentlichungen, denn er ist auch unter dem Titel
VULKAN DESASTER erschienen, während wirklich rare Perlen in der Versenkung endlich auf eine Veröffentlichung warten.
Wenn man es dann schafft den Abspann noch ganz durchzuhalten und genau hinschaut, so kann man da folgenden Satz lesen: "Während der Dreharbeiten wurde leider ein kleiner, brauner Hase durch einen Unfall getötet".
Grottenschlecht!
