6. Juni 1944. Die Amerikaner beginnen die Invasion in der Normandie. Der Film schildert die Erlebnisse einer acht Mann starken Truppe, die von Captain Miller angeführt wird. Direkt nach der Landung bekommen sie den Auftrag den Soldaten James Ryan zu finden und ihn nach Hause zu bringen, da schon seien drei Brüder im krieg gefallen sind und man seiner Mutter noch einen Verlust ersparen möchte. Doch James Ryan gehört zu den Fallschirmspringern, die über die Normandie verstreut sind und die Deutschen ziehen ihre gesamten Truppen zusammen und James Ryan lebend zu finden wird zu einem immer gefährlicheren Unterfangen.
Steven Spielberg’s Weltkriegsepos mit unglaublicher harten Kriegssplatterszenen und sehr guten Schauspielern. Die Kriegszenen sind echt mit das beste, was es bisher mit zu sehen gibt. Der unglaubliche Härtegrad und der Farbfilter verleihen den Szenen einen unglaublichen Grad an Realismus. Selten wurde vorher so derbe in einem Kriegsfilm gesplattert, Körperteile werden Abgetrennt, Gedärme verlassen ihre Körper, Leute fetzen auseinander und es gibt massig blutige Einschußlöcher und andere Perversitäten und genau das lässt den Film zu einem richtig unangenehmen Ereignis werden und es zeigt beispielhaft wie grausam, pervers und unnötig Kriege doch sind. Es gibt keine Helden, nur Opfer und Verlierer. Selten hat mich Krieg so angewidert wie in diesem Film, er ist so brutal und authentisch, dass es schon psychisch verstörend ist. Durch die guten und überaus sympathischen Charaktere kommt das Ganze besonders hart rüber denn jeder spielt überzeugend und jeder Charakter bekommt die nötige Tiefe. Angefangen mit Tom Hanks, der den ruhigen Captain Frank Miller mit all seinen Emotionen und Handlung überzeugend darstellt. Auch Tom Sizemore verkörpert den rauer Seargent Mike Hovath hervorragend, Tom Sizemore seine Art und Mimik passen einfach perfekt. Auch Matt Damon, als Soldat James Ryan spielt gut und wartet mit einigen überzeugenden Dialogen auf, auch wenn er erst gegen Mitte bzw. Ende des Films in Erscheinung tritt. Ansonsten in weiteren Nebenrollen gibt es noch Barry Pepper, der als religiöser Scharfschütze überzeugt, Vin Diesel als Private Adrien Caparzo in einer seiner frühen Rollen, doch er meistert sie ebenfalls. Edward Burns, als Private Richard Reiben, Adam Goldberg, als Private Stanley Mellish und Giovanni Ribisi, als T-4 Medic überzeugen ebenfalls allesamt in ihren Rollen und warten mit ein paar dramatischen und tiefsinnigen Dialogen und Handlungen auf, aber auch der ein oder andere fiese bzw. rabenschwarze Schenkelklopfer ist dabei. Lediglich Jeremy Davis als Corperal Timothy P. Upham geht manchmal etwas auf die Nerven mit seinem Gequatsche und seinen extrem feigen Situationen, wenn z.B. einer seiner Kameraden im Nebenzimmer von dem deutschen erstochen wird, für dessen Freilassung nach seiner Gefangennahme er selbst zuständig ist und dann greift er nichtmal ein und bleibt wie angewurzelt stehen und hier liegt auch eigentlich der einzige Schwachpunkt am Film, dieser Nebenplot mit dem deutschen, der erst darum bettelt am Leben gelassen zu werden, später jedoch dem selben Trupp auf dem Schlachtfeld wieder begegnet und auch bereit ist sie ohne weiteres zu töten. Das kann doch nicht sein, dass man aus so etwas nicht gelernt hat oder nicht dankbar dafür ist, dadurch find ich stellt man die deutschen etwas zu fies dar. Es ist zwar wahr, dass manche richtige Tiere waren, aber viele wollten doch gar nicht kämpfen und das Gleiche gilt auch für die Amis, sie lassen sogar zu beginnen manche deutsche elendig verbrennen anstatt sie mit dem goldenen Schuß zu erledigen. Zumindest auf der amerikanischen Seite wurden sowohl die guten als auch die schlechten Soldaten gezeigt, bei den deutschen bekommt man nur die bzw. den Schlechten und ansonsten die eher neutralen, gesichtslosen zu sehen. Ein paar mehr menschlichere deutsche Soldaten die z.B. grad Dialog geführt hätten, wie sehr der Krieg sie ankotzt oder sie kaputt macht hätte dem Film sicher viel besser getan. Bis auf diese Nebenhandlung und das die feindliche Seite schlecht bzw. unpassend beleuchtet wurde gibt’s jedoch kaum noch was auszusetzen. Für die Handlung hat sich sogar Drehbuchautor Robert Radot bei dem realen Vorfall der Niland Brüder im zweiten Weltkrieg inspirieren lassen, als zwei Brüder nämlich als vermißt galten und einer als gefallen beschloß man den vierten schleunigst nach Hause zu holen, damit die Mutter nicht alle ihre Kinder verlor. Die musikalische Untermalung von John Williams weiß zu überzeugen, stellenweise kommt sogar richtig Gänsehaut auf bei den wunderschönen emotionalen, dramatischen Stücken, die sowohl die Schlachtszenen als auch die ruhigeren Szenen danach und dazwischen hervorragend untermalt.
Alles in Allem ist der Soldat James Ryan ein unglaublich hartes Stück Zelluloid, was durch seine triste graue Optik und extrem harten Kriegssplatterszenen deutlich das Grauen und Übel des Kriegs wiedergibt, dabei wird eine höchstdramatische und traurige Geschichte um neun Soldaten erzählt, die diesen furchtbaren Krieg nur überleben wollen um wieder nach hause zu kommen. Selten wurde Krieg so schonungslos dargestellt realistisch und abschreckend dargestellt, daher



Corellis Mandoline (2001):
Während des zweiten Weltkrieges läuft das Leben auf der griechischen Insel Kephallonia weiterhin in geordneten Bahnen. Der junge Fischer Mandras und die Tochter des Dorfarztes, Pelagia führen eine glückliche Beziehung und planen eine Hochzeit, doch plötzlich wird Mandras eingezogen und muss an die Front. Krank vor Sorge schreibt sie ihm regelmäßig Briefe, auf die keine Antworten jedoch kommen und schließlich nehmen die Italiener die Insel ein und ihr Hauptmann, namens Corelli, wird bei Pelagia und ihrem Vater widerwillig einquartiert. Mandras kehrt schließlich lebend aus dem Krieg zurück, doch er hat sich verändert und schließt sich dem lokalen Widerstand an und vernachlässigt seine Freundin, die sich langsam für Hauptmann Corelli interessiert.
Akzeptables Liebesdrama das im zweiten Weltkrieg angesiedelt ist. Die Story dreht sich am meisten um die tragische Liebesgeschichte zwischen dem italienischen Hauptmann Corelli und Pelagia, die dadurch von ihrem Dorf scharf verurteilt wird. Nicolas Cage spielt Corelli überzeugend und auch mit ein paar lustigen Sprüchen und Gesangseinlagen. Penélope Cruz spielt ihre Rolle als Pelagia in Ordnung. Christian Bale’s Rolle kauft man ihm leider nicht so gut ab, er spielt Pelagia’s Verlobten und nach seiner Wiederkehr tretet er dem Untergrund bei und vernachlässigt seine Verlobte und er versucht nichtmal wirklich sie zurück zu erobern, selbst als er erfährt, dass sie mit dem italienischen Hauptmann zusammen ist, scheint es ihn kaum zu stören und das obwohl er ja die Italiener von seiner geliebten Insel los werden will, daher kommt das ganze irgendwie ziemlich komisch und unglaubwürdig rüber und durch die ein oder andere Länge kommt oft auch mal Langeweile auf. Als historischen Hintergrund nahm sich der Film unter anderem das Massaker der Deutschen an den verbündeten und kapitulierenden Italienern, was jedoch erst gegen Ende zu sehen ist, dafür aber knallhart rüberkommt und auch das letzte Gefecht ist super inszeniert und wirkt ebenfalls sehr authentisch. Die Musikuntermalung bleibt den Film über stets emotional und einfühlsam und kommt daher ganz ruhig daher.
Alles in Allem ist der Film ein ziemlich langatmiges Liebesdrama, das nicht ganz überzeugen kann aufgrund von Unglaubwürdigkeit und diversen Längen, interessant wird’s erst gegen Mitte und Schluss, wo der historische Kontext mehr in den Vordergrund rückt, daher

