Tag 2 - Samstag, der 13.06.2015 (Fortsetzung)
Nachdem wir uns ausgeruht hatten, haben wir auf Bernd gewartet, da ja noch die Verlosungssachen (nein, nicht nur die drei DVDs

) zum Kino mussten. So gegen 14:45 Uhr war von Bernd immer noch nichts zu sehen und dabei wollten wir doch schon um 15:00 Uhr vorm Kino sein.

Einen kurzen Anruf später wussten wir Bescheid. Bernd hatte uns schlichtweg vergessen!

Also blieb uns nichts anderes übrig, als die Sachen zu schultern und zu Fuß ins Kino zu tragen. Dazu muss man wissen, daß wir "nur" ca. 800m vom Kino entfernt waren. Fieserweise hatte uns Bernd aber verschwiegen, daß es nur bergauf ging.

Das alles hatte aber sein Gutes, da wir unterwegs noch jemanden aus nem anderen Forum auflesen konnten, der auch zum Kino wollte, aber daran schon vorbeigelaufen war. Dort angekommen hat uns der Juniorchef zur Belohnung erstmal eine ausführliche Tour durch das ganze Kino gegeben. Das war schon schön, mal hinter die Kulissen zu schauen. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, daß das Kino ja doch erhebliche Massnahmen ergreifen musste, um den 35 mm Projektor wieder aufzustellen und gleichzeitig den Betrieb der anderen (digital) Kinos nicht zu stören.

So ganz beiläufig hab ich dann mal gefragt, ob das Kino zuuuuuufällig noch leere Filmdosen besitzt. Und tatsächlich war Andreas so nett mal nach zu sehen und er ist sogar fündig geworden.

Die Dosen waren zwar aus Plastik und nicht aus Blech, aber so kann ich wenigstens 1 1/2 Kopien vernünftig unterbringen. Auch an dieser Stelle noch mal ganz herzlichen Dank dafür.

Nachdem der Lagerplatz für die Preise gefunden war, hatten wir gerade noch Zeit uns ein Kaltgetränk zu besorgen, bevor es los ging.
Der erste Film
King Kong gegen Godzilla war der erste Godzillafilm, den ich damals im Kino gesehen habe und allein deswegen hat er einen besonderen Platz in meinem Herzen.. (auch wenn gar kein King Kong vorkommt, was mich als Kind schon schwer gewurmt hat.

) Die Kopie sah auch noch super aus und war auf jeden Fall besser erhalten, als die Kopie, die damals bei uns im Dorfkino lief.
Auch der zweite Film "Quintero" hatte durchaus seine Qualitäten, obwohl die bereits von Brainbug erwähnten Kürzungen das Vergnügen doch ein wenig geschmälert haben. Zwischendruh gabs dann die erste Verlosung und anschliessend war eine etwas längere Pause, damit sich die Teilnehmer noch stärken konnten. Auch hier ein großes Kompliment an Claudia vom Kino, die es sich nicht hat nehmen lassen selbst mit einem Schild am Ausgang zu stehen, um den "Fremden" anzuzeigen wo man was essen konnte.

Wie bei allen Filmfestivals war die Zeit zwar knapp bemessen, aber denoch ausreichend um etwas gegen den schlimmsten Hunger zu tun.

Nach einer weiteren Verlosung und ein paar Trailern (siehe Liste) gabs dann den Film mit den meisten Zuschauern:
Sadomona - Insel der teuflischen Frauen! Himmel ein Bär was für ein Sleazefest! Da fehlen mir echt die Worte, müsst ihr Euch einfach mal selber ansehen. Auf jeden Fall hatte der Film alles was man als Trashfilfan erwarten kann. Viele schöne Brüste, jede Menge Action & Gewalt und natürlich die begnadete deutsche Synchro.

Im Kino war die Hölle los!
Tja und dann war es auch schon Zeit für den vierten und letzten Film des Abends
Frankenstein '80.. Ich muss ja zugeben, daß ich mcih auf den am meisten gefreut hatte, da ich es ja dieses jahr zu Monster machen Mobil nicht geschafft hatte.

Obwohl es einige unkende Stimmen gab, hab ich mir meine Vorfreude nciht verderben lassen und wurde auch nicht enttäuscht. Wie war das noch mit der SE in Holzsargform? Ist gekauft!

Nee, im Ernst. Wird wirklich Zeit das dieser Kracher offiziell und in guter Qualität erscheint.
Ja und dann war auch schon alles vorbei.

Wir haben dann noch zusammengepackt und obwohl nicht sehr viel Platz war, hat es Bernd doch noch irgendwie geschafft auch noch die Filmdosen im Smart unterzubringen.

Da es schon recht spät war und Bernd auch noch Übernachtungsgäste hatte, sind wir dann alle in Richtung Hotel bzw Pension gezogen. Als der Dr. und ich auf dem Campingplatz waren, haben wir uns nochmal rausgesetzt und noch einen Absacker getrunken. Natürlich zu einem entsprechenden Blutpreis, da die Mücken wohl ihren Kumpels Bescheid gesagt hatten und sie an dem Abend noch zahlreicher waren. So gings dann zerstochen aber glücklich in die Heia.