
Judge Dredd ist seit Ende der 70er Jahre die wohl populärste und weltweit bekannteste britische Comicfigur. Um in der post-apokalyptischen Super-Metropole Mega-City One der gewaltigen Verbrechensrate entgegenzukommen, wurden die Judges als neue Gesetzeshüter eingeführt. Die Aufgaben, die ansonsten auf Polizei, Jury, Richter und Henker aufgeteilt wurde, erledigen die Judges selbst und im Schnelldurchgang. Und der beste aller Judges ist Dredd.
1995 gab es schon einmal eine Verfilmung mit Sylvester Stallone, die zwar okay, aber nicht wirklich überragend war. Vor allem an Dredds Charakter wurden einige Modifikationen vorgenommen. So war er ständig ohne Helm zu sehen (in den Comics sieht man die obere Hälfte seines Gesichts nie), und er verliebt sich sogar (der Comic-Dredd ist asexuell veranlagt). Und mit Rob Schneider hat man ihm auch noch einen nervigen "Comic Relief" zur Seite gestellt.
Dieses Jahr nun soll ein neuer Film um den Zukunftscop herauskommen. Gedreht wird er diesmal von den Briten. Die Produktionsfirma DNA Films von Kult-Filmemacher Danny Boyle ("Trainspotting", "28 Days later", "Slumdog Millionaire") ist für die Umsetzung verantwortlich, inszeniert wird der Film von Pete Travis ("8 Blickwinkel"). Man ließ bereits verlauten, dass man der Vorlage treu bleiben will, unter anderem will man der Versuchung widerstehen, trotz namhaften Hauptdarsteller Dredd ohne Helm zu zeigen. Dredd wird von Karl Urban ("Herr der Ringe", "Star Trek") gespielt, Im zur Seite steht die junge Schauspielerin Olivia Thirlby in der Rolle der Judge Anderson. Auch dabei ist Lena Headey ("300", "Terminator: S.C.C.", "Game of Thrones").
Und es gibt immerhin auch schon ein erstes Promo-Bild von Urban als Dredd.
